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Richard von Schaukal

Das Glück

Wanderer, du stehst und sinnst:
Leise wehend kam's gegangen,
Tät dein Haar wie Schleier fangen,
Aber eh aus deinem bangen,
Zitternd ahnenden Verlangen
Du mit heißen Kinderwangen
Stammelnd einen Wunsch beginnst:
Flüchtig und mit Flügelschritten
Flatternd ist es fortgeglitten,
Und von deinen hohen Träumen
Hängt nur bebend in den Bäumen
Windbewegtes Duftgespinst.

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