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Richard von Schaukal

Nach einem Regentage

Schon hat der Herbst die Wege
Mit Blättern still bestreut.
Ich geh und überlege:
Ist vieles, was mich reut.

Es funkelt noch die Feuchte
Im dunstig schwachen Schein.
Ein schüchternes Geleuchte
Fängt sich das Dickicht ein.

Mit rauschendem Gerinne
Singt sich der Bach zu Tal.
Es schimmert ein Gespinne
An einem Sonnenstrahl.

Da schau ich von dem Hange
Hinüber und hinauf:
Mit meinen Blicken fange
Ich einen Vogel auf.

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