mumag > Gedichtauswahl > Fehrs
mehr Herbstgedichte

Johann Hinrich Fehrs

Herbst

Die Blätter welken und falben,
Und kühle Lüfte gehn,
Und Störche ziehn und Schwalben,
Die Blätter welken und falben
Und werden bald verwehn.

Ist wohl ein Abendläuten,
Das fern herüberklingt -
Was mag der Klang bedeuten?
Ist wohl ein Abendläuten,
Das durch die Seele dringt.

Quelle:
„Vom Reichtum der deutschen Seele – Ein Hausbuch deutscher Lyrik“
hrsg. v. Georg Virnsberg, verlegt bei Dollheimer, Leipzig, 1928

Seitenanfang / top

   Tweet

Werbung amazon: Herbstgedichte -
Gedichtinterpretationen - Gedichtanalysen



Impressum - Datenschutz