mumag > Gedichtauswahl > Fontane
mehr Winter- und Weihnachtsgedichte

Theodor Fontane

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnee'es Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

(eingesandt von Annelene Menz)

Seitenanfang / top


Werbung amazon: Weihnachtsgedichte - Geschenke -
Gedichtinterpretationen - Gedichtanalysen



Impressum - Datenschutz