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Heinrich Seidel: Glockenspiel

III. Lieder


DU SCHÜTTELST DIE GOLDNEN LOCKEN ...

Du schüttelst die goldnen Locken
Vor's holde Angesicht -
Dahinter glüht verstohlen
Der blauen Augen Licht.

Wie wenn durch Laub und Zweige
Ein Waldsee scheinet klar,
So leuchtet heimlicher Weise
Dein Aug' durch's goldne Haar.

Ich aber streiche die Locken
Aus deinem ros'gen Gesicht -
Da ist's, als wenn aus Wolken
Die liebe Sonne bricht.

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