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Heinrich Heine

Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend ...

Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend,
Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,
Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält
Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.

Die Winde pfeifen, hin und her bewegend
Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,
Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,
Nun kommt das Schlimmste noch – es regent.

(1844)

„Neue Gedichte“ - Neuer Frühling XLII

(eingesandt von Heidi Starke)

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