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Adolf Holst

Auf dem Bahnhof

Höchste Zeit, noch drei Minuten!
Max, jetzt müssen wir uns sputen!
Welch ein Trubel, welch ein Treiben!
Dass wir nur nicht sitzenbleiben.
Mäxchen, fass mich an, mein Sohn.
Mutter, horch! Da pfeift er schon.

Auf der Treppe welche Menge.
An den Schaltern welch Gedränge.
Wie sie stürzen, wie sie laufen,
schieben, stoßen, Karten kaufen.
Mit zwei Koffern, groß und schwer,
hetzt der Vater hinterher.

Dampfend auf der blanken Schiene
faucht schon zornig die Maschine.
Plätzesuchen, rufen, fragen,
Kofferwerfen, Türenschlagen.
Endlich drinnen klein und groß.
Fertig! Abfahrt! – Jetzt geht's los!

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