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Rudolf Löwenstein

Oktober

Oktober schüttelt das Laub vom Baum
und gibt es den Winden zu eigen.
Die führen es fort im weiten Raum,
weit fort von den trauernden Zweigen.

Die stehen jetzt da mit kahlem Haupt:
Wer hat uns beraubt, wer hat uns entlaubt?
Wo sind die Blätter, die lieben, geblieben?

Doch die, vom wirbelnden Winde getrieben,
haben längst vergessen, wo sie gesessen.

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