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Joachim Ringelnatz

An M.

Der du meine Wege mit mir gehst,
Jede Laune meiner Wimper spürst,
Meine Schlechtigkeiten duldest und verstehst –
Weißt du wohl, wie heiß du mich oft rührst?

Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern
Und in fremden Kleidern dir begegnen
Und dich segnen.

Lebe, lache gut!
Mache deine Sache gut!

Quelle:
„Ringelnatz: In kleiner Auswahl als Taschenbuch“, Karl H. Hensel-Verlag, Berlin 1978)

(eingesandt von Andreas Schwarzkopf)

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