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Adolf Friedrich von Schack

Lieder der Trauer

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Das singt und flötet in den Zweigen
Und zirpt und schmettert auf der Flur;
Zum Himmel mit den Lerchen steigen
Die Freudenrufe der Natur.

Ein Sausen geht, wie Jubelchöre,
Von Ast zu Ast, von Baum zu Baum;
Die düstre Tanne selbst, die Föhre
Erweckt es aus dem Wintertraum.

Hinunter jauchzt in alle Schluchten
Der stürzenden Gewässer Schwall;
Froh tönt am See von Bucht zu Buchten
Des Wogenschlages Wiederhall.

Doch Trost gibt mir der Stimmen keine
In all dem Jubel und Gesang,
Denn stumm für immer ist die eine,
Die süßer mir als alle klang.


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