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Richard von Schaukal

Die Zeit

O Zeit, du gehst dahin
und eilst mit solcher Macht
gradaus durch Tag und Nacht,
dass ich voll Grausen bin.

Ob ich vermein zu stehn,
du reißest mich hinweg:
wo ich kaum war, den Fleck
kann ich schon nicht mehr sehn.

Und bist dabei so still:
es wär mir wahrhaft Not,
woran ich dich vom Tod
noch unterscheiden will.

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