Francisca Stoecklin

Blumen

Ich lag in Schmerz und dumpfem Fiebersehnen.
– Da legte jemand Blumen auf mein Bette –
Die lösten meine Freude bis zu Tränen,
Als ob ich Blumen nie gesehen hätte.

Ich trank ihr Duften, streichelte sie innig,
Und war so froh mich liebend zu verschwenden.
Dann hielt ich sie ganz fest und fromm, und minnig.
Da blühten sie aus meinen eignen Händen.

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